1. Waldschutz / REDD+

Vermeidung von CO2-Emissionen durch den Schutz von Wald: Sicherung bestehender Wälder, Erhaltung intakter Ökosysteme und Mehrwert für die lokale Bevölkerung

Der Verlust von Waldflächen ist laut dem Klimarat der Vereinten Nationen (IPCC) aktuell für ca. 17 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Die hohe Entwaldungsrate zu verlangsamen und bestehende Wälder zu erhalten, ist eine kosteneffiziente Möglichkeit, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken. Die Wälder als Kohlenstoffspeicher und „Klimaanlage“ der Erde bleiben erhalten.
Die Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung in Entwicklungsländern (REDD+; engl.: Reduced Emissions from Deforestation and Degradation) wird in den internationalen Klimaverhandlungen und darüber hinaus diskutiert. Die Grundidee: Länder oder auch Regionen, die willens und in der Lage sind, ihre durch Entwaldung verursachten Emissionen zu verringern, können Emissionszertifikate verkaufen – und sich damit eine zusätzliche Einkommensquelle erschließen. Im freiwilligen Markt erlangen gerade REDD-Demonstrationsprojekte großes Interesse.
(Quelle: umweltbundesamt.de)

 

2. Aufforstung / Wiederaufforstung

Zusätzliche Kohlenstoffbindung, großer Mehrwert für Ökosysteme & Artenschutz

Aufforstungsprojekte sind Waldprojekte, die durch Pflanzung, Saat oder gelenkte natürliche Verbreitung von Bäumen den Kohlenstoffvorrat in der Biomasse und im Boden erhöhen. Dabei wird Nicht-Wald in Wald umgewandelt. Durch das zusätzliche Anpflanzen von Bäumen wird die Fähigkeit des Waldes erhöht Kohlenstoff zu speichern. Wir setzen uns in unseren Projekten für eine natürliche und den Ökosystemen angemessene Aufforstung ein. Typische Aufforstungsprojekte sind dabei Aufforstungen von Schutzgebieten, Restflächen, landwirtschaftlichen Grenzertragsflächen oder bodendegradierten Flächen.
(Quelle: www.umweltbundesamt.de)

3. Nachhaltige Waldbewirtschaftung

Erhalt und Erhöhung der Speicherkapazität des Waldes bei gleichzeitiger Nutzung der Ressource Holz

Diese Projektart beinhaltet Aktivitäten zur Verbesserung der Bewirtschaftung von bestehenden Wäldern. Der Wald wird dabei weiterhin als Holzlieferant genutzt, jedoch in einer nachhaltigen und klimaverträglichen Weise. Bestimmte Bewirtschaftungsmaßnahmen, wie der nachhaltige, individuelle Holzeinschlag, können auch Teil von Waldschutzprojekten (REDD+) sein. Bereits bestehende und praktizierte Waldbewirtschaftungsformen können im Rahmen des Projektes verbessert werden. Dies setzt voraus, dass es für die entsprechenden Flächen eine Dokumentation der bestehenden Waldbewirtschaftung (in Form von Plänen, Karten, etc.) gibt.
(Quelle: www.umweltbundesamt.de)

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